AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Onlineshop der Bayreuther Winterdorf GmbH
1. Geltungsbereich
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Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die über den Onlineshop unter shop.bayreuther-winterdorf.de zwischen der folgenden Verkäuferin und ihren Kunden geschlossen werden:
Bayreuther Winterdorf GmbH
Luitpoldplatz 6
95444 Bayreuth
DeutschlandTelefon: 0921 / 516 715 43
E-Mail: shop@bayreuther-winterdorf.de– nachfolgend „Verkäufer“ –
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Kunde im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen kann sowohl ein Verbraucher als auch ein Unternehmer sein.
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Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
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Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
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Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, sofern der Verkäufer ihrer Geltung nicht ausdrücklich zugestimmt hat.
2. Warenangebot
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Gegenstand des Vertrags ist der Verkauf der im Onlineshop angebotenen Waren. Hierzu gehören insbesondere alkoholhaltige Getränke, Geschenksets, Glühweintassen, Plüsch- und Fanartikel sowie Wertgutscheine.
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Die wesentlichen Eigenschaften der Waren ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung im Onlineshop.
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Produktabbildungen dienen der Veranschaulichung. Aufgrund unterschiedlicher Bildschirmdarstellungen sowie produktionsbedingter Änderungen können geringfügige Abweichungen bei Farben, Gestaltung, Verpackung oder Ausführung auftreten, soweit diese für den Kunden zumutbar sind und die vertragsgemäße Verwendung der Ware nicht beeinträchtigen.
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Maßgeblich für Art und Umfang der geschuldeten Leistung ist die zum Zeitpunkt der Bestellung im Onlineshop veröffentlichte Produktbeschreibung.
3. Vertragsschluss
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Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, eine Bestellung abzugeben.
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Der Kunde kann die gewünschten Produkte in den Warenkorb legen. Vor Abgabe der Bestellung kann der Kunde seine Eingaben überprüfen und mithilfe der im Bestellprozess vorgesehenen Korrekturmöglichkeiten ändern.
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Durch Anklicken der abschließenden Bestellschaltfläche gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Kauf der im Warenkorb enthaltenen Waren ab.
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Nach Eingang der Bestellung erhält der Kunde eine automatische Bestätigung per E-Mail. Diese Eingangsbestätigung dokumentiert lediglich, dass die Bestellung beim Verkäufer eingegangen ist, und stellt noch keine Annahme des Angebots dar.
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Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Tagen annehmen, indem er
- dem Kunden eine ausdrückliche Auftragsbestätigung übermittelt,
- dem Kunden eine Versand- oder Abholbestätigung übermittelt,
- die bestellte Ware an den Kunden versendet,
- den Kunden zur Zahlung auffordert oder
- den Kaufpreis einzieht.
Maßgeblich ist der Zeitpunkt, zu dem eine dieser Handlungen zuerst erfolgt.
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Wählt der Kunde eine Zahlungsart, bei der die Zahlung unmittelbar während des Bestellvorgangs ausgelöst wird, kann der Vertrag bereits mit erfolgreichem Abschluss des Zahlungsvorgangs zustande kommen.
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Kann die Bestellung nicht angenommen werden, wird der Kunde hierüber informiert. Bereits geleistete Zahlungen werden unverzüglich über das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel zurückerstattet.
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Vertragssprache ist Deutsch.
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Der Vertragstext wird vom Verkäufer im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten gespeichert. Die Bestelldaten und diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden dem Kunden im Zusammenhang mit der Bestellung oder per E-Mail zur Verfügung gestellt. Die jeweils aktuelle Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen kann außerdem im Onlineshop abgerufen und gespeichert werden.
4. Preise und Versandkosten
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Sämtliche im Onlineshop angegebenen Preise sind Gesamtpreise in Euro und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.
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Zusätzlich zum Warenpreis können Versandkosten anfallen. Die Höhe der Versandkosten wird dem Kunden im Warenkorb beziehungsweise spätestens vor Abgabe der Bestellung angezeigt.
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Bei einer vom Verkäufer angebotenen und vom Kunden ausgewählten Abholung fallen keine Versandkosten an, soweit im Bestellprozess nichts Abweichendes angegeben wird.
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Bei Lieferungen in Staaten außerhalb der Europäischen Union können zusätzliche Zölle, Steuern oder Gebühren anfallen. Diese werden nicht vom Verkäufer erhoben und sind vom Kunden gegenüber den zuständigen Behörden oder sonstigen Stellen zu entrichten.
5. Zahlungsbedingungen
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Dem Kunden stehen die während des Bestellvorgangs angezeigten Zahlungsmethoden zur Verfügung.
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Soweit bei der gewählten Zahlungsmethode nichts anderes angegeben ist, ist der Kaufpreis unmittelbar mit Vertragsschluss fällig.
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Bei der Nutzung eines externen Zahlungsdienstleisters gelten ergänzend dessen Vertrags- und Zahlungsbedingungen.
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Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die von ihm angegebenen Zahlungsdaten vollständig und zutreffend sind.
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Gerät der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften.
6. Lieferung und Abholung
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Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden im Bestellvorgang angegebene Lieferadresse.
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Die Lieferung ist nur in die Länder und Gebiete möglich, die während des Bestellvorgangs ausgewählt werden können.
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Sofern beim jeweiligen Produkt oder im Bestellprozess keine abweichende Lieferzeit angegeben ist, beträgt die Lieferzeit üblicherweise drei bis fünf Werktage nach Vertragsschluss beziehungsweise nach Eingang einer gegebenenfalls erforderlichen Vorauszahlung.
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An Sonn- und gesetzlichen Feiertagen erfolgt keine Zustellung. Fällt das Ende einer Lieferfrist auf einen Sonn- oder Feiertag, verlängert sich die Frist bis zum nächsten Werktag.
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Werden mehrere Waren im Rahmen einer Bestellung bestellt, kann der Verkäufer diese in mehreren Teilsendungen liefern, soweit dies für den Kunden zumutbar ist. Zusätzliche Versandkosten entstehen dem Kunden hierdurch nicht.
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Kommt es aufgrund von Umständen, die der Verkäufer trotz angemessener Sorgfalt nicht vermeiden konnte, zu einer erheblichen Lieferverzögerung, wird der Kunde hierüber informiert.
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Sofern im Bestellvorgang eine Abholung angeboten und vom Kunden ausgewählt wird, erhält der Kunde eine Mitteilung, sobald seine Bestellung zur Abholung bereitsteht. Die Abholung erfolgt am mitgeteilten Abholort während der angegebenen Abholzeiten.
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Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung der Ware grundsätzlich erst mit der Übergabe an den Verbraucher oder einen von ihm bestimmten Empfänger über.
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Bei Unternehmern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung mit Übergabe der Ware an das mit der Beförderung beauftragte Unternehmen über.
7. Alkoholhaltige Produkte und Altersbeschränkung
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Alkoholhaltige Produkte werden ausschließlich an Personen verkauft, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
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Mit der Bestellung eines alkoholhaltigen Produkts bestätigt der Kunde, mindestens 18 Jahre alt zu sein.
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Der Kunde ist verpflichtet, wahrheitsgemäße Angaben zu seinem Alter zu machen und sicherzustellen, dass alkoholhaltige Waren ausschließlich von einer volljährigen Person entgegengenommen werden.
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Der Verkäufer ist berechtigt, einen geeigneten Altersnachweis anzufordern und die Übergabe alkoholhaltiger Waren von einer Alterskontrolle abhängig zu machen.
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Kann die Volljährigkeit des Bestellers oder Empfängers nicht ausreichend festgestellt werden oder bestehen begründete Zweifel an den Altersangaben, ist der Verkäufer berechtigt, die Bestellung abzulehnen oder die Übergabe der alkoholhaltigen Ware zu verweigern.
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Bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall zurückerstattet. Gesetzliche Ansprüche wegen schuldhaft falscher Altersangaben oder einer vom Kunden zu vertretenden erfolglosen Zustellung bleiben unberührt.
8. Wertgutscheine
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Die im Onlineshop angebotenen Wertgutscheine können ausschließlich vor Ort im Bayreuther Winterdorf, Maximilianstraße 12–14, 95444 Bayreuth, während der jeweils bekannt gegebenen Saison- und Öffnungszeiten eingelöst werden.
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Die Wertgutscheine können zur Bezahlung der vor Ort angebotenen Speisen und Getränke verwendet werden. Eine Einlösung im Onlineshop ist nicht möglich.
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Die Wertgutscheine können nicht zur Bezahlung von Pfandbeträgen verwendet werden.
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Die Gutscheine sind übertragbar und können von der jeweiligen Inhaberin oder dem jeweiligen Inhaber eingelöst werden.
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Eine Barauszahlung des Gutscheinwerts oder eines verbleibenden Restbetrags ist ausgeschlossen. Zwingende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
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Übersteigt der Wert der ausgewählten Waren den Gutscheinwert, ist der verbleibende Differenzbetrag mit einem vor Ort angebotenen Zahlungsmittel zu begleichen.
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Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, verloren gegangene, zerstörte oder bereits eingelöste Gutscheine zu ersetzen. Dies gilt nicht, wenn der Verkäufer den Verlust oder die Zerstörung zu vertreten hat.
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Für Ansprüche aus den Wertgutscheinen gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
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Eine freiwillige Rückgabe oder Auszahlung von Wertgutscheinen ist ausgeschlossen. Gesetzliche Widerrufsrechte, insbesondere bei einem Erwerb über den Onlineshop, bleiben unberührt.
9. Widerrufsrecht
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Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
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Die Voraussetzungen, Fristen, das Verfahren und die Folgen des Widerrufs ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Verkäufers, die im Onlineshop abrufbar ist.
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Unternehmern steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
10. Eigentumsvorbehalt
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Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises Eigentum des Verkäufers.
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Gegenüber Unternehmern bleibt die Ware bis zur vollständigen Begleichung sämtlicher Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung Eigentum des Verkäufers.
11. Transportschäden
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Kunden werden gebeten, Waren mit offensichtlichen Transportschäden möglichst unmittelbar beim Zusteller zu beanstanden und den Verkäufer hierüber zu informieren.
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Das Versäumen einer Beanstandung oder Mitteilung hat für Verbraucher keine Auswirkungen auf ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
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Unternehmer haben die Ware nach Ablieferung im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften unverzüglich zu untersuchen und erkennbare Mängel rechtzeitig anzuzeigen. Die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten, insbesondere nach § 377 HGB, bleiben unberührt.
12. Mängelhaftung
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Es gelten die gesetzlichen Vorschriften über die Mängelhaftung.
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Verbraucher werden gebeten, offensichtliche Mängel möglichst zeitnah mitzuteilen. Eine unterlassene oder verspätete Mitteilung schränkt die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers nicht ein.
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Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei neu hergestellten Waren ein Jahr ab Ablieferung, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
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Die Verkürzung der Verjährungsfrist nach Absatz 3 gilt nicht für Ansprüche
- wegen vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung,
- wegen Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,
- aufgrund einer übernommenen Garantie,
- wegen arglistig verschwiegener Mängel,
- nach dem Produkthaftungsgesetz oder
- in sonstigen Fällen, in denen eine Verkürzung gesetzlich ausgeschlossen ist.
13. Haftung
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Der Verkäufer haftet unbeschränkt
- bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
- bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,
- nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes,
- im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie sowie
- bei arglistigem Verschweigen eines Mangels.
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Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung des Verkäufers auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
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Im Übrigen ist die Haftung des Verkäufers für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
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Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.
14. Nichtverfügbarkeit und höhere Gewalt
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Ist eine bestellte Ware ohne Verschulden des Verkäufers dauerhaft nicht verfügbar, weil der Verkäufer trotz eines rechtzeitig abgeschlossenen und ordnungsgemäßen Beschaffungsgeschäfts nicht beliefert wurde, ist der Verkäufer berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.
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Der Kunde wird unverzüglich über die Nichtverfügbarkeit informiert. Bereits geleistete Zahlungen werden unverzüglich zurückerstattet.
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Vorübergehende Lieferhindernisse aufgrund höherer Gewalt oder sonstiger Ereignisse, die der Verkäufer nicht zu vertreten hat, verlängern vereinbarte Lieferfristen angemessen. Hierzu können insbesondere Naturereignisse, behördliche Maßnahmen, Streiks, Aussperrungen, Verkehrsstörungen oder nicht vom Verkäufer zu vertretende Betriebs- und Lieferstörungen gehören.
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Dauert ein solches Hindernis länger an und ist dem Kunden ein weiteres Festhalten am Vertrag nicht zumutbar, bleiben seine gesetzlichen Rücktrittsrechte unberührt.
15. Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
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Der Kunde ist zur Aufrechnung berechtigt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Verkäufer anerkannt sind.
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Die Einschränkung nach Absatz 1 gilt nicht für Ansprüche des Verbrauchers, die aus demselben Vertragsverhältnis stammen.
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Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
16. Anwendbares Recht
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Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
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Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender gesetzlicher Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.
17. Gerichtsstand
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Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz des Verkäufers.
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Dasselbe gilt, wenn ein Unternehmer keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder sein Wohnsitz beziehungsweise gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.
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Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
18. Verbraucherstreitbeilegung
Die Bayreuther Winterdorf GmbH ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
19. Schlussbestimmungen
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Individuelle Vereinbarungen zwischen dem Verkäufer und dem Kunden haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
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Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.
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Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen und die gesetzlichen Regelungen unberührt.
Stand: Juli 2026